Alltag, wie er sein soll
In Hoshihausen geht alles ruhig seinen Gang. Kein Grund zur Sorge in Sicht und das ist auch gut so! Meine Seele ist ohne Stress und somit wundertoll stabil. Ausserdem sind alle wichtigen Dinge erledigt. Womit ich leider nicht meinen Haushalt einschließe *lach* In dieser Hinsicht muss ich heute noch ein Wenig tun. Macht aber nichts... Zeit dafür ist heute nachmittag noch genügend. Kind ist ausser Haus. Für meinen Metzger-Azubi fängt die Bratwurstbudensaison an. Fein das! Er freut sich sehr, dass er zu seinem spärlichen Lohn nun wieder ein paar (mehr) Euronen abstauben kann. Sein Chef klappert mit seinen Buden alle Märkte in der Umgebung ab. Und das, bis hin zu den Weihnachtsmärkten. Für Kind heißt es zwar, dass er oft auch am Wochenende arbeiten darf muss, aber er muss es ja nicht umsonst machen, wie schon geschrieben. Er bekommt den gleichen Stundenlohn wie die Gesellen. Find ich sehr fair! Heute Nacht soll er sich auf Mitternacht einstellen. Dann sollte das Fest, auf dem sie ihre Leckereien verkaufen, zu Ende sein. Und bis dahin wird sogar jemand wie die faule Hoshi mit der Hausarbeit fertig geworden sein, lach. :-) Zum Glück sind das tatsächlich meine einzigen "Sorgen". So ausgeglichen kann ich meine momentan doch vermehrten Schmerzen relativ gut ertragen. Ich bin sehr langsam, weil meine Erkrankung oft, wie momentan halt, eine arge Steifheit und körperliche Erschöpfung mit sich bringt. Wenn ich unter Stress stehe, dann verschlimmert sich das auch noch! Schlimm. Und deswegen bin ich glücklich, dass ich einen sehr alltäglichen Alltag habe. Ich bin gelöst und sehr nachsichtig mit mir. Ich eile mit Weile und finde es völlig in Ordnung.

Edit 16:05...
Die Sonne scheint, gerade eben hat mich mein Ehemann süß angelächelt, im Hintergrund läuft angenehmster Reggae, Kind ist grad schnell noch einkaufen, bevor er los muss und mir geht es gut. Mein Leben ist so schön.
Ich bin eine glückliche Frau!
*lächel*










