Freundschaft
ist mit größtem Mißtrauen zu begegnen.
© Erwin Koch
Deshalb noch mal ein ganz besonders herzliches DANKE an einen lieben Menschen, der sich große Sorgen um mich macht! Du weißt, dass ich dich meine! ;) Ich liebe dich dafür umso mehr. Sei aber versichert, dass es mir so gut geht, wie es eben geht ;) Ich liebe meinen langweiligen Alltag, besonders weil ich vor meiner Erkrankung durch ein Leben gerast bin, das ich mir nicht ausgesucht hatte. Wer weiß... vielleicht ist meine Fibro ein Warnsignal meines Körpers gewesen. Sie hat mich im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst. Sie hat mich zur Ruhe kommen lassen. Ich gebe zu, dass sie heute auch mal als Ausrede herhalten muss, wenn es um Dinge geht, die ich nicht machen möchte! Eventuell gibt es bei mir doch nur psychische Auslöser für den Schmerz, den ich heute aushalten MUSS, eben weil er chronisch geworden ist. Ich habe den Zustand akzeptiert und lebe meistens gut damit. Nicht immer, aber immer öfter. Ich mache nur noch Dinge, zu denen ich Lust habe. Sogar haushalten muss warten, bis ich mag. Und das Beste ist, dass es keinerlei schlechtes Gewissen mehr gibt. Ich muss mich vor niemandem mehr rechtfertigen. Nicht mal vor meiner Familie, denn auch die habe ich egoistischerweise aussortiert. Ich bin zu Hause angekommen... ;) Dich zu meinen Freunden zu zählen, ist etwas ganz Besonderes. Und ich bin froh, dass du mir ehrlich deine Meinung sagst. Ich schätze unsere Freundschaft so sehr, dass ich deine Sorge um mich äußerst rührend finde. Ändere das nicht... ich werde weiterhin ehrlich antworten und dir meine Sichtweise erläutern, ok?!
Die Leute meinen, die Freundschaft müsse in der Gleichartigkeit bestehen. Sie sind zu ungeduldig, um die schöne Wirkung abzuwarten, die aus zwei redlichen Gegensätzen hervorgehen kann.
Peter Rosegger, (1843 - 1918)










