Die Arthritis
in meinen Pfoten ist seit Tagen so schmerzhaft aktiv, dass ich mir nicht mal vernünftig die Nase putzen oder den A.... abwischen kann. Tippen geht nur, wenn ich die Mittelfinger aussen vor lasse. Auaaaa! *jammer und mecker*
Ich kann nur hoffen, dass der Schub bald vorbei ist. 
Denn eigentlich reicht mir die Erschöpfung. Seitdem Gimli krank ist, kann ich nicht richtig schlafen. Ich wache jede Stunde verwirrt von schrecklichen Alpträumen auf. Dann kann ich kaum wieder einschlafen vor lauter Angst, dass ich an der gleichen Stelle weiter träume. Klingt komisch? Ist aber meistens so. Die Örtlichkeit im Traum wechselt zwar, aber die Schatten der Vergangenheit sind die Selben wie im Traum zuvor.
Am Schlimmsten war die Szene, in der mein Stiefvater Gimli in einer Wassertonne ertränken wollte. Ich kann das nur so deuten: er hat vor vielen Jahrzehnten meinen Hund verspielt. Ja, ihr lest richtig. Ich war acht Jahre alt und nannte einen süßen Mischling mein eigen. Wir waren unzertrennlich!! Vater spielte eines Abends mit einigen Saufkumpanen Karten. Zu guter Letzt setzte er MEINEN HUND ein und... verlor!! An einen Nachbarn, der nur drei Häuser weiter wohnte. Allerdings lag eine sehr befahrene Hauptstraße zwischen uns. Bei einem Versuch wieder nach Hause zu kommen wurde Timmi leider überfahren...
Seitdem HASSE ich diesen Mann, der doch eigentlich für mein Wohl sorgen sollte. Und leider träume ich seitdem immer von ihm, wenn etwas mit meinen Tieren ist!

Ja, er war fies und schlimm. Seine egomanischen Machtspielchen gingen unglaubliche Wege. Zum Beispiel hat er einmal zwei Wochen nicht mit meiner Mama geredet, weil die Soße zum Sonntagsbraten seiner bekloppten Meinung nach nicht braun genug geraten war.

Vielleicht gab es auch bei ihm Gründe, warum er so war, wie er eben war. Seine Kindheit war wohl nicht die Schönste. Aber ein Grund ist noch lange keine Entschuldigung für ein so dermaßen grausames Verhalten. *ausspuck*
Vielleicht hilft es mir ja, dass ich "es" tatsächlich mal aufgeschrieben habe und darüber "rede"!?!

auch wenns mir selbst immer schwer fällt, last von meinen schultern abzuladen.
das is ganz wichtig!
Sissy und ich sind ja die Buhmänner in der Familie meines Vaters, weil wir uns gegen die kranken Verhaltensmuster auflehnen und uns zu helfen versuchen.
Ich kenne ähnliche Träume, wenn es mir schlecht geht.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du bald wieder gut schlafen kannst und die Schmerzen (auch die im Herzen) wieder weniger werden *feste umarme*
Man kann dem anderen immer nur vor den Kopf schauen ..
Die Generation vor uns hat andere, schrecklichere Dinge erlebt und gesehen, das können wir nicht nachvollziehen. Hilfe gab es nicht so, wie es sie heute gibt. Psychologen, Selbsthilfegruppen usw. waren doch unbekannt.
Ein Hund war ein Tier, eine Sache, ein Ding. Ihn zu verspielen war in seinen Augen vermutlich nicht schlimm. Vielleicht hätte er sonst etwas (für ihn) wirklich teures, wichtiges einsetzen müssen.
Ich habe auch jedes Jahr miterleben müssen, wie mein Vater einige unserer süßen kleinen Babykatzen "an die Wand geworfen" hat. Für ihn waren Katzen Mäusefänger und nicht mehr. Er war gelernter Schlachter, zu Tieren hatte er keine Beziehung.
Aber gehasst habe ich ihn dafür nicht.
Ich denke oft darüber nach, wie Menschen "ticken". Es gibt wohl keine endgültige Antwort darauf. Immer wieder verursachen Menschen schlimme, grausame Ereignisse, oft mit Vorsatz, die nicht mehr nachvollziehbar sind.
Grüßli :-)













Schlafprobleme mit schlimmen Träumen sind furchtbar. Ich habe auch so Phasen....
*drückdichganzfest*