Die Diagnose
Chronische Polyarthritis ist nun endlich bestätigt. Auch wenn es mich freut, dass ich nicht mehr n u r mit der Verlegenheitsdiagnose Fibromyalgie durch die Gegend rennen muss, bin ich doch auch sauer und enttäuscht. Denn hätten die Ärzte mir schon vor 15 Jahren geglaubt, dass ALLE Anzeichen dafür sprechen, dann hätte man die Chronifizierung ev. noch aufhalten können. Diese rheumatische Erkrankung ist unheilbar, hat aber gute Chancen auf Remission, wenn sie früh genug erkannt und dementsprechend behandelt wird. Nun ist es dafür leider zu spät. Nun kann ich wie seit Jahren eben nur die Symptome bekämpfen. Es bleibt also alles beim Alten. Zum Glück helfen meine Schmerzmittel einigermaßen. Schöner wäre es trotzdem gewesen, wenn es anders gelaufen wäre.

Gut, du hast jetzt eine Krankheit, die du mit Namen nennen kannst...
Aber dass die zu spät erkannt wurde, um etwas dagegen zu tun, da könnt ich mal wieder aus der Haut fahren...
Ich drück dir die Däumchen, dass du mit deinen Schmerzmitteln und der Schmerztherapeutin weiterhin gut klarkommst.
Einen lieben Virusgruß! ;-)))
Leider hilft Lamentieren gar nichts und Trost gibts auch nicht - denn DU musst damit leben.
Traurig, dass es so sehr spät ist und nun die Chancen auf eine Remission vertan ist. Ich wünsche Dir, dass Deine Therapie erfolgreich verläuft und Du das Beste daraus machen kannst! Fühl Dich ganz lieb gedrückt und Kopf hoch, Süße!
Oh Je!
Ich laufe ja "erst" 2 1/2 Jahre mit undiagnostizierten Beschwerden und ohne Behandlung rum, aber ich habe schon jetzt einen Riesen Brass auf die Mediziner, und auch eine Heidenangst, daß irgendwas nicht mehr rückgängig zu machen ist, und ich musste mir so viel Mist anhören, DAS kennst Du bestimmt auch bis zum Abwinken.
Ich hoffe sehr für Dich, daß Deine Medikation Dich nicht zu sehr leiden lässt, und bewundere Dich sehr, daß Du trotzdem immer soooo positiv rüberkommst.
Drück Dich ganz lieb!
Mone
ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich eine Antwort für alle schreibe...
Ihr könnt euch sicher denken, dass es ein Moment war, in dem ich nicht so genau wußte, ob ich lachen oder weinen sollte. Lachen, weil ich Recht hatte oder weinen, weil ich Recht hatte!
Als ich meine Diagnose Fibro bekam war ich irgendwie verloren. Von dem Moment an, hat niemand mehr genau geschaut und alles in die Richtung verzehrtes Schmerzempfinden geschoben, was soviel bedeutet, dass man mir meine Schmerzen zwar glaubte, aber die Ursache doch eher in der psychischen Schiene zu suchen und zu beseitigen seien.











Sch....
Die Götter in Weiß trauen den Patient_innen eine *Selbstdiagnose* einfach nicht zu, dabei ist es gerade sie, die die Vorgänge in ihrem Körper am besten spürt und den Arzt in *seiner* Diagnose unterstützen kann.
Tut mir leid für Dich und mögen die Schmerzmittel IMMER helfen!!!
Liebe Grüße