Selbst essen macht fett
Während menschliche Menschen, wie z.B. ich, sich die Nächte um die Ohren schlagen, in Sorge um ihre Haustiere und ihnen, wie z.B. ich, Nahrung per Kanüle ins Mäulchen träufeln, damit sie eine Chance auf Leben haben, lassen andererorts Mütter ihre Kinder verhungern. Ich wünschte, sie hätten ein bisschen mehr von meinem großen Herzen... :-( Ich konnte kaum die Qual meines Tieres ertragen. Wie kann man zuschauen, selbst dabei essend, wie das eigene Kind verhungert? Wie grausam kann Mensch sein?

Allerdings finde ich es auch schon wieder krass, wie auf allen anderen herumgehackt wird. Als ob die dafür verantwortlich wären ...
Ganz bösen Krach gabs ja letzte Woche wieder wegen den Blagen vom Liebsten - ich könnt kotzen - soll er halt mit seiner eigenen kranken Einstellung (aus seinem Elternhaus) auch seine Kinder kaputt machen - ich bin raus aus der Sache für immer - auch wenn ers fast nicht schlucken kann und schon auf allerlei Arten Reaktionen von mir provozieren wollten - forget it man - du kannst meine Meinung nicht ausstehen, ergo will ich auch nichts mehr von dem Thema hören - komm einfach alleine damit klar *pah*
Ich finde auch nicht, dass das dann eine Strafe ist. Wer sein eigenes Kinder verhungern lässt, der kann es ja nicht haben wollen. Und so verhindert man nicht nur, dass die "arme Mutter" unter dem ungewollten Kinder leiden muss, sondern auch, dass Kinder unter solch einer Mutter zu leiden haben.
Hallo Raine ..
Darauf gibt es keine einfache Antwort.
Grüßli
Die Wahrheit ist, dass ich finde, dass die Menschheit ausgerottet werden sollte und zwar schnell.
Was man tun kann, bevor etwas passiert, weiss ich nicht. Man kann schließlich nicht jeden Eltern einen Aufpasser zuordnen. Und es gibt auch keine äußerlichen Merkmale für schlechte Eltern. Und das finanziell schlechter gestellte Menschen schlechte Eltern sind, halte ich für totalen Blödsinn.
;-) ... @ Raine .. na Gott sei Dank ..
Darüber wurde schon mal des öfteren in der Politik laut nachgedacht. z.B. bei geistig oder körperlich behinderten Menschen.
Ich finde schon den Gedanken falsch. Es ist keine Lösung und rettet kein einziges Leben. Es ist auch keine Strafe. Mir ist kein Fall bekannt, wo Eltern ein zweites mal ein Kind haben sterben lassen.
Vielleicht gibt es überhaupt kein wirksames Mittel dagegen, außer sich um gefährdete Eltern und ihre Kinder zu kümmern, sofern sie bekannt sind.
Liebe Grüße :-)
Hab schon geguggelt ..
Grüßli :-)
Es gibt einfach keine gerechte Strafe für den Tod eines Menschen. Im Grunde müssen wir uns damit abfinden, dass so etwas, trotz Kontrollen, die es ja schon gibt, passieren kann. Und mehr als Augen aufhalten, kann man einfach nicht machen. Und ab und zu ein wenig Schimpfen und sich Bestrafungsszenarien ausdenken, um wenigstens die Hoffnung zu behalten, dass man etwas ändern könnte. :-(
"Die Großeltern, die selbst in Thalmässing wohnten, kümmerten sich viel um den Jungen, der selbständig zu ihnen hinüberlief. Sarah dagegen wollen sie nach Angaben des Jugendamtes zuletzt im Mai gesehen haben, an deren Geburtstag."
Was sind das bitte für Großeltern? Warum haben die sich nicht gefragt, was mit der Tochter ist? Und hat der Junge nie von seiner Schwester erzählt?
*kopfschüttel*
Das ist wieder einmal so ein schrecklicher Fall..
Ein 4 jähriger kann nicht erkennen, das die Schwester verhungert.
Und wie das Verhältnis zwischen den Großeltern und den Kindeseltern war, steht auch nirgends. Wenn den Großeltern der Kontakt oder ein Besuch untersagt wird, können sie z.B. nichts dagegen tun.
Und wenn sie im Mai noch dort waren, muß man dem Mädel noch nicht unbedingt etwas angesehen haben können.
Das Amt hat versagt .. ganz klar, aber natürlich weis man nicht, wieviel Fälle bearbeitet werden müssen.
Traurig genug, zu was Eltern fähig sind. Das Schlimme ist, das man den wenigsten sowas zutraut.
Zwangssterilisation?! Tja, wo fängt das an, wo hört es auf?
Da kann man weder ohne weiteres zustimmen noch dagegensein.
Grüßli
Nein, ich arbeite nicht beim Amt, ich kenne jedoch die Zustände dort und ich mag mir nicht vorstellen, was bei den Eltern vorgegangen ist. Wie die schlafen konnten, essen konnten, ein "normales" Leben führen, während eines ihrer Kinder qualvoll dahinsiechte. Allerdings weiss ich nicht, was da wirklich los war, die Zeitungen berichten nur einseitig. Eine Rechtfertigung gibt es jedoch nicht. Niemals.
Das stimmt natürlich "Gräfin" ..
Grüßli
Genauso und nicht anders! Ganz meine Meinung! Es gibt immer angebliche Gründe, aber nicht immer ein Entshuldigung!
Für dieses Kind ist es wenigstens vorbei - viele von uns müssen gross werden und dann als Erwachsene mit den Schäden leben, die uns unsere bescheuerten Eltern zugefügt haben - bringen wir uns um, ist es nicht ok - bringen wir unsere Eltern um, ist es nicht ok - funktionieren wir nicht und können nicht arbeiten, ist es nicht ok - ich wäre lieber gestorben.
Und wenn ich so ein Kind hätte, würde ich mir ganz schnell Hilfe von aussen holen - hätte ich ein erwachsenes Kind, das sowas tun würde, würde ich es aus meinem Leben streichen wie ich die Mehrheit meiner Familie gestrichen habe.
Man kann versuchen, sich zu distanzieren. Erst äußerlich und dann, so gut es geht, auch innerlich. Man kann aufhören, Dinge zu tun, Antworten zu geben, zu reagieren, auf dieses oder jenes. Fragen stellt man sich indes dennoch noch. Immer wieder. Und es ist und bleibt ein wunder Punkt, der gerade wenn man meint, man hätte Jemanden gestrichen, lebenslang wund bleibt.
Ich kenne deine Geschichte nicht, aber ich glaube, dass du noch lange nicht gestrichen hast und schon gar nicht abgeschlossen.
Liebe Chutzpe :-)
Bei Menschen gibt es keine Reparatur-Garantie. Manchmal bleibt uns nichts übrig, als umzudenken und die "Nicht-Perfekten" hinzunehmen wie sie sind. Aber auch so eine Herausforderung kann man meistern.
Es ist nur sehr schwer und niemand hat das Recht zu (ver)urteilen, wenn man es nicht schafft.
Liebe Grüße :-)
Mama musste sich letzte Woche - nachdem ich sie über ein Jahr bewusst ausgeschlossen hatte, anhören auf ihre Aussage: Er ist halt ihr Vater (wegen irgendwem, der nicht mit seinem Vater kann) und so besucht sie ihn: Nun, das ist bei mir anders - erst grad vorhin fiel mir ein, dass sie nicht gecheckt hat, warum ich mit ihr nichts mehr zu tun haben will - und ehrlich gesagt: Auch sie kann jederzeit sterben - doch sie ist noch jung und viel gesunder als er es war.
Dann nämlich könnten wir den letzten Ballast verkaufen und wären endlich frei.
Abgeschlossen wurde ein grosses Stück mit dem Tod meines Vaters - siehe oben und fertig wird es sein mit dem Tod meiner Mutter - ich bin seit 10 Jahren in Therapie und werde es auch immer bleiben - ich kann es alleine nicht, was auch nicht massgebend ist - doch es macht mich unendlich wütend, dass ich mit dem Dreck leben muss, wenn die unfähigen Idioten besser abgetrieben und schon gar nicht geheiratet hätten.
Vielleicht schaffst du ein Umdenken, irgendwann einmal, dahin, dass du den Rest deines Lebens (ich halte dich noch für ziemlich jung) geniesst, ohne den Gedanken an jedes Wenn und Aber, ohne Wut. Du selbst hast es in der Hand, wie du es gestalten möchtest. Zornig und verletzt oder mit einem dicken Strich unter allem und nach vorne schauend. Dass du dir helfen lässt, in einer Therapie, ist toll und ich hoffe, du wirst dir irgendwann tatsächlich ein eigenes und vor allem gutes Leben erarbeiten können.
Und ob dus gern hörst oder nicht: Für mich gibts nur mich und Menschen wie die obigen gehören zu Tode gefoltert - in der Öffentlichkeit.
Sorry Hoshi - ich halte dazu sofort meine Klappe.
Egal.
Ich habe dich nicht provoziert, du hast von ganz alleine hier mit mir Austausch betrieben. Und ob du Wert auf meine Meinung legst oder nicht, ist mir gleich. Das ist ja das Gute an einer eigenen Meinung: man hat sie, egal, was andere davon halten.
Dennoch: schönen Abend noch.










